Fenster, Türen und Bauelemente enthalten viele technische Begriffe, die für Bauherren und Hausbesitzer oft schwer verständlich sind.
Auf dieser Seite erklären wir die wichtigsten Fenster Fachbegriffe einfach, verständlich und praxisnah – damit Sie wissen, worüber gesprochen wird und worauf es wirklich ankommt.
Der Fensterrahmen ist der feste Teil des Fensters, der im Mauerwerk eingebaut wird.
Er trägt das Glas und sorgt für Stabilität und Dichtigkeit.
Der Fensterflügel ist der bewegliche Teil des Fensters, den man öffnet und schließt.
Der Fensterfalz ist der Bereich, in dem Fensterrahmen und Fensterflügel ineinandergreifen.
Hier sitzen Dichtungen, Beschläge und Verriegelungspunkte – entscheidend für Dichtigkeit und Sicherheit.
Isolierverglasung besteht aus zwei oder drei Glasscheiben mit einem isolierenden Zwischenraum.
Sie sorgt dafür, dass Wärme im Haus bleibt und Heizkosten gesenkt werden.
Fenster mit zwei Glasscheiben.
Vorteile:
⊕ Bewährter Standard
⊕ Gute Wärmedämmung
Hinweis:
× Weniger effizient als Dreifachverglasung
Fenster mit drei Glasscheiben für besonders hohe Wärmedämmung.
Vorteile:
⊕ Sehr energieeffizient
⊕ Hoher Wohnkomfort
⊕ Ideal für Neubau und energetische Sanierung
Der Abstandshalter befindet sich im Randbereich der Isolierverglasung und hält die Glasscheiben auf Abstand.
Er beeinflusst Wärmedämmung und Kondenswasserbildung.
Ein thermisch verbesserter Abstandshalter im Randbereich der Verglasung.
Vorteile:
⊕ Reduziert Kondenswasser
⊕ Verbessert die Wärmedämmung
⊕ Senkt das Schimmelrisiko
Der Ug-Wert beschreibt die Wärmedämmung des Glases.
→ Je niedriger der Ug-Wert, desto besser isoliert das Glas.
Der Uw-Wert beschreibt die Wärmedämmung des gesamten Fensters (Rahmen + Glas).
→ Der wichtigste Wert zur Beurteilung der Energieeffizienz eines Fensters.
Die Wärmedurchgangskoeffizienz beschreibt, wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht.
Bei Fenstern wird sie in der Praxis als Uw-Wert angegeben.
Die Einbautiefe beschreibt, wie tief der Fensterrahmen im Mauerwerk sitzt.
→ Größere Einbautiefe bedeutet in der Regel bessere Stabilität sowie besseren Wärme- und Schallschutz.
Dekorfolien sind hochwertige Oberflächenfolien für Kunststofffenster.
Sie ermöglichen Farben und Holzoptiken bei gleichzeitig hoher Witterungsbeständigkeit.
Sprossen, die außen auf das Glas aufgeklebt werden (teilweise innen gespiegelt).
Sie sorgen für eine besonders klassische Fensteroptik.
Sprossen, die zwischen den Glasscheiben eingebaut sind.
Pflegeleicht, da keine Reinigung der Sprossen nötig ist.
Ein fest eingebautes Fensterelement ohne Öffnungsfunktion.
Besonders energieeffizient und ideal für große Glasflächen.
Kunststofffensterprofil mit fünf inneren Luftkammern.
Bietet gute Wärmedämmung und ist bewährter Standard.
Weiterentwickeltes Kunststoffprofil mit zusätzlicher Dämmwirkung.
Häufig bei modernen Energiesparfenstern.
Hochwertige Kunststoffprofile mit besonders starken Außenwänden.
Sie bieten hohe Stabilität, Langlebigkeit und bessere Schraubfestigkeit.
Das Türblatt ist der bewegliche Teil der Tür.
Die Türzarge ist der Rahmen, in dem das Türblatt montiert ist.
Eine Türverriegelung mit mehreren Schließpunkten entlang der Tür.
Vorteile:
⊕ Erhöhte Einbruchhemmung
⊕ Bessere Dichtigkeit
RC steht für „Resistance Class“ und beschreibt den Einbruchschutz von Fenstern und Türen.
RC2: empfohlener Standard-Einbruchschutz
RC3: erhöhter Einbruchschutz für gefährdete Bereiche
Normierte Klassen zur Bewertung der Einbruchhemmung.
→ Je höher die RC-Klasse, desto größer der Widerstand gegen Einbruchversuche.
Türsystem, das sich parallel verschieben und zusätzlich kippen lässt.
Platzsparend und geeignet für Balkon- und Terrassenzugänge.
Öffnungsart von Fenstern mit zwei Funktionen:
Drehen (seitliches Öffnen)
Kippen (Lüftungsstellung)
Die Größe der Wandöffnung, bevor Fenster oder Türen eingebaut werden.
Das Maß, nach dem Fenster oder Türen gefertigt werden.
→ Etwas kleiner als das Rohbaumaß für eine fachgerechte Montage.
Der Spalt zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk.
→ Muss fachgerecht abgedichtet werden, um Wärmeverluste zu vermeiden.
Fenstermontage in drei Funktionsschichten:
Innen: luftdicht
Mitte: wärmedämmend
Außen: wind- und schlagregendicht
Fenstermontage nach anerkannten Regeln der Technik.
Vorteile:
⊕ Dauerhaft
⊕ Energiesparend
⊕ Empfohlen für Neubau und Sanierung
Vorkomprimiertes Dichtband, das sich nach dem Einbau ausdehnt.
Schützt den äußeren Anschluss vor Wind und Regen.
Vor dem Fenster montierter Rollladen, ideal für Sanierungen.
Rollladen, der direkt auf dem Fenster sitzt und mit eingebaut wird.
Rollladen mit vollständig in die Fassade integriertem Kasten.
Der bewegliche Teil des Rollladens aus Lamellen.
Sorgt für Sichtschutz, Verdunkelung, Wärmedämmung und Einbruchhemmung.
Bedienung per Gurt oder Motor (optional Smart-Home-fähig).
Stelle im Gebäude mit erhöhtem Wärmeverlust.
→ Kann zu Schimmelbildung führen.
Temperatur, bei der Feuchtigkeit aus der Luft kondensiert.
→ Besonders relevant bei Fenstern und Wandanschlüssen.
Beschreibt, wie gut Fenster oder Türen Lärm von außen reduzieren.
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